23 Dec 2013

"Die Liebe zu Rosen mit Dornen" (Margaret Dilloway)



 Inhalt:

Die 36-jährige Lehrerin Galilee Garner führt ein zurückgezogenes und streng organisiertes Leben. Am wohlsten fühlt sie sich in ihrem Garten, wo sie Rosen züchtet und hofft, eines Tages mit der Kreation einer eigenen Sorte einen Preis zu erringen. Doch dann brechen plötzlich zwei Menschen in ihr Leben ein, die ihren geregelten Alltag aus dem Tritt bringen: der neue Chemielehrer George Morton und ihre pubertierende Nichte Riley, die bei Gal einzieht. Plötzlich muss sich die verschlossene Gal ganz neuen Herausforderungen stellen – und womöglich einige Dornen ablegen, wenn sie sich selbst und andere nicht verletzen will …





Das Buch spielt in Kalifornien. 
Die Geschichte beginnt im März und endet im November. (Versteht mich nicht falsch, natürlich wird nicht jeder einzelne Tag eines Monats beschrieben.)
Anfang jeden Monats gibt es eine kleine Passage aus dem fiktiven "Großen Rosenbuch" von dem ebenfalls fiktiven Winslow Blythe.
Hier die allererste Seite des Buches:


Man erfährt ziemlich viel über Rosen, bestimmtes Wissen über diese ist keinesfalls vorausgesetzt.
Zudem spielen Rosen zu Beginn eine weitaus wichtigere Rolle und kommen weitaus öfter vor als am Ende.

Die Protagonistin Galilee ist ein sehr interessanter Charakter, den man zu Anfang nicht recht verstehen kann.
Trotzdem habe ich durchgehend mit ihr gefühlt. Wenn sie traurig war, war ich es ebenfalls. War sie glücklich, war ich es ebenfalls. Nach und nach versteht man sie immer besser, sie wird immer sympathischer, lässt andere Menschen, die Leser an sich heran. Am Ende wollte ich sie gar nicht mehr gehen lassen! xD
Ich fühle mich, als wäre sie, eine fiktive Figur aus einem Roman, eine meiner besten Freunde! xD

"Die Liebe zu Rosen mit Dornen" von Margaret Dilloway ist ein sehr emotionales, ganz besonderes Buch, das einen bewegt. 
Es ist mit all seinen Kleinigkeiten wie die Charaktere: realitätsnah bzw. realistisch; wie Gal: interessant!
Es könnte genauso gut Teil einer (zur Ausnahme mal gar nicht langweiligen!) Biographie sein!
Die Autorin hat sich wohl wirklich über jede Kleinigkeit Gedanken gemacht, alle vorkommenden Charaktere spielen mehr oder weniger für den weiteren Verlauf der Geschichte eine wichtige Rolle.
Die Geschichte ist nicht zu lang, obwohl es recht dick ist, mit seinen 441 Seiten.

Margaret Dilloway hat mit diesem Werk ganze Arbeit geleistet!

Bewertung:
★ ★ ★